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Dubrovnik begrenzt den Tourismus weiter: Mehr als 1.000 geplante Wohnungen fallen weg

Dubrovnik gehört zu den bekanntesten Urlaubszielen Kroatiens – und versucht seit Jahren, die Folgen des starken Besucherandrangs zu kontrollieren. Jetzt geht die Stadt bei geplanten Tourismusprojekten einen weiteren Schritt: Bürgermeister Mato Franković kündigte an, sechs große Tourismuszonen zu streichen, in denen ursprünglich mehr als 1.000 Wohnungen entstehen sollten.

Symbolbild – mit KI erstellt (Urlaubswelten24). Zeigt keine reale Unterkunft oder konkrete Reiseleistung.

Dubrovnik begrenzt den Tourismus weiter: Mehr als 1.000 geplante Wohnungen fallen weg
Symbolbild – mit KI erstellt (Urlaubswelten24). Zeigt keine reale Unterkunft oder konkrete Reiseleistung.

Aktualisiert am 8.9.2026 · 4 Min. Lesezeit

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Bauland wird zu Grünflächen

Auch rund um die historische Altstadt sollen Flächen, die bisher als Bauland vorgesehen waren, teilweise in Grünflächen umgewandelt werden. Der Bürgermeister macht deutlich, dass Dubrovnik aus seiner Sicht keine weiteren Ferien- und Touristenunterkünfte benötigt.

Ein wichtiger Hintergrund ist der Wohnungsmarkt: In der historischen Innenstadt wurden in den vergangenen Jahren zahlreiche Wohnungen zu Unterkünften für Urlauber umgewandelt. Die Stadt versucht deshalb, wirtschaftlich wichtigen Tourismus und Lebensqualität der Einwohner stärker zu verbinden. Dubrovnik wurde 2026 von der EU als „European Green Pioneer of Smart Tourism“ ausgezeichnet.

Auch Kreuzfahrten werden begrenzt

Besonders stark hat Dubrovnik bereits den Kreuzfahrttourismus reguliert: Vormittags und nachmittags sollen sich jeweils maximal 4.000 Kreuzfahrtgäste in der Stadt aufhalten. Maximal zwei Kreuzfahrtschiffe pro Tag laufen die Stadt an, die Mindestaufenthaltsdauer wurde auf acht Stunden verlängert.

Die Idee dahinter: weniger extrem kurze Besuche und eine bessere Verteilung der Gäste über den Tag.

App soll Besucher besser verteilen

Zusätzlich setzt Dubrovnik auf digitale Besucherlenkung: Über den Dubrovnik-Pass und ein Monitoring-System können Besucher sehen, wie ausgelastet einzelne Sehenswürdigkeiten sind. Bei hoher Auslastung werden Alternativen vorgeschlagen, damit sich nicht alle Gäste gleichzeitig an denselben Orten aufhalten.

Für Urlauber bedeutet die neue Strategie zunächst keine Zugangsbeschränkung zur Stadt. Langfristig dürfte Dubrovnik jedoch stärker auf kontrolliertes Wachstum setzen statt auf immer neue touristische Unterkünfte – und könnte damit für andere europäische Urlaubsregionen zum Beispiel im Umgang mit Overtourism werden.

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Häufige Fragen

Kann ich Dubrovnik noch normal besuchen?
Ja. Es gibt keine Zugangsbeschränkungen zur Stadt. In der Hochsaison lohnt es sich, über den Dubrovnik-Pass die Auslastung der Sehenswürdigkeiten zu prüfen und besuchte Orte zeitversetzt anzusteuern.
Wie viele Kreuzfahrtschiffe dürfen Dubrovnik anlaufen?
Maximal zwei pro Tag, mit einer Mindestaufenthaltsdauer von acht Stunden. Vormittags und nachmittags sollen jeweils höchstens 4.000 Kreuzfahrtgäste in der Stadt sein.
Wird es in Dubrovnik weniger Ferienwohnungen geben?
Sechs geplante Tourismuszonen mit über 1.000 Wohnungen wurden gestrichen. Langfristig könnte das Angebot an Unterkünften knapper werden – früh buchen lohnt sich.

Quellen