Aktualisiert am 19.8.2026 · 6 Min. Lesezeit
So sind die Preisangaben zu lesen
- Erhebungszeitpunkt
- August 2026, Basis: Preisauswertungen Januar bis Juni 2026
- Reisezeitraum
- Sommersaison 2026
- Reisedauer
- 7 Nächte
- Preisbasis
- Pauschalreise für zwei Personen
- Abflughafen
- Deutsche Abflughäfen, aggregiert
- Enthaltene Leistungen
- Flug, Unterkunft, je nach Angebot Verpflegung und Transfer
- Quellen
- HolidayCheck-Preisauswertungen 2026
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Was die Saison 2026 gezeigt hat
Die Frühbuchersaison begann moderat und stabil. Ab Februar stiegen die Preise dann in rund zwei Dritteln der untersuchten Destinationen wieder an – wer im Januar gebucht hatte, war zu diesem Zeitpunkt gut bedient.
Im Juni drehte sich das Bild in mehreren Regionen: Die Costa Brava kostete rund zehn Prozent weniger als im Januar, Hurghada und Fuerteventura etwa neun Prozent, Mallorca rund vier Prozent. Gegenüber dem Vorjahr waren Hurghada (minus 14 Prozent), Gran Canaria (minus 13 Prozent) und Teneriffa (minus 12 Prozent) sogar deutlich günstiger.
Januar bis Februar: moderates Preisniveau, gute Frühbucherlage
Februar bis Frühjahr: Anstiege in rund zwei Dritteln der Ziele
Juni: Rückgänge in mehreren Regionen, teils unter Vorjahresniveau
Für wen Frühbuchen richtig ist
Frühbuchen ist keine Sparstrategie, sondern eine Verfügbarkeitsstrategie mit Preisvorteil. Wer an Schulferien gebunden ist, eine bestimmte Zimmerkategorie braucht, mit mehreren Familien reist oder ein Familienzimmer mit Verbindungstür sucht, sollte früh buchen – solche Kontingente sind zuerst weg, und das schlägt sich später im Preis nieder.
Wichtig ist die Kombination aus früher Buchung und flexibler Umbuchungs- oder Stornoregel. Ohne diese Option zahlt man Planungssicherheit doppelt.
Für wen Last Minute funktioniert
Last Minute lohnt sich, wenn du zeitlich und beim Ziel flexibel bist, außerhalb der Ferien reist und zu zweit oder allein unterwegs bist. Genau dort entstehen die Restkontingente, die Veranstalter kurzfristig abgeben.
Wer dagegen eine bestimmte Woche und ein bestimmtes Hotel braucht, spielt Last Minute gegen sich selbst: Das Restangebot entscheidet, nicht der Wunsch.
Flexibel bei Ziel und Termin: Last Minute klar im Vorteil
Gebunden an Ferienwochen: früh buchen
Familienzimmer und Suiten: früh buchen, Rest ist Glückssache
Kanaren und Ägypten in der Nebensaison: kurzfristig oft günstig
Der praktische Weg: beobachten statt raten
Statt sich auf eine Strategie festzulegen, lohnt sich das Beobachten eines konkreten Preises über einige Wochen. Wer den Ausgangspreis kennt, erkennt einen echten Rabatt – und erkennt auch, wenn ein „Angebot“ nur der alte Preis mit neuem Etikett ist.
Was die beliebtesten Ziele gerade kosten
Live aus dem aktuellen Bestand unserer Partner – Preise und Verfügbarkeit prüfen wir laufend.
Häufige Fragen
- Ist Frühbuchen 2026 günstiger als Last Minute?
- Nicht pauschal. Der Jahresstart 2026 war moderat, ab Februar stiegen die Preise – im Juni lagen mehrere Regionen dann wieder unter dem Januarniveau. Frühbuchen sichert vor allem Verfügbarkeit, Last Minute belohnt Flexibilität.
- Wann sollte man den Sommerurlaub buchen?
- Wer an Schulferien gebunden ist, bucht am besten zwischen November und Januar. Wer flexibel ist, kann bis ins Frühjahr warten und dann gezielt auf Preisrückgänge reagieren.
- Lohnt sich Last Minute in den Sommerferien?
- Selten. In den Ferienwochen ist die Nachfrage hoch und das Restangebot dünn. Rabatte entstehen vor allem in den Wochen davor und danach.





