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Trendziele 2026

Reisetrends im Check: Diese Urlaubsziele legen 2026 am stärksten zu

Beliebt ist nicht gleich neu. Spanien, Italien und die Türkei bleiben die Schwergewichte im deutschen Reisemarkt – aber daneben wachsen Ziele, die vor wenigen Jahren kaum im Katalog standen. Wir schauen darauf, wo die Nachfrage wirklich zulegt, warum das so ist und was es für deine Urlaubsplanung 2026 bedeutet.

Reisetrends im Check: Diese Urlaubsziele legen 2026 am stärksten zu

Aktualisiert am 17.8.2026 · 7 Min. Lesezeit

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Was „immer beliebter“ überhaupt bedeutet

Ein Ziel gilt bei uns erst dann als wachsend, wenn mindestens zwei Signale zusammenkommen: steigende Ankunfts- oder Übernachtungszahlen, ein Ausbau der Flugverbindungen oder eine deutliche Ausweitung des Pauschalreiseangebots. Reine Social-Media-Aufmerksamkeit reicht nicht – sie verschwindet oft schneller, als ein Hotel gebaut ist.

Deshalb findest du hier keine Wunschliste, sondern Ziele, bei denen sich Angebot und Nachfrage gleichzeitig bewegen. Das ist für dich relevant, weil mehr Angebot in der Regel bessere Preise und mehr Auswahl bei Flügen, Hotels und Mietwagen bedeutet.

  • Signal 1: steigende Besucher- oder Übernachtungszahlen

  • Signal 2: neue oder ausgebaute Flugverbindungen

  • Signal 3: mehr Pauschal- und Hotelangebote im Markt

Die Gewinner an der Adria und im Ionischen Meer

Albanien ist das deutlichste Beispiel: Das Land hat seine Besucherzahlen in wenigen Jahren stark gesteigert, die Anbindung über Tirana wurde ausgebaut, und die Albanische Riviera zwischen Vlorë und Saranda hat inzwischen Hotels für unterschiedliche Ansprüche. Montenegro profitiert vom gleichen Effekt in kleinerem Maßstab – mit der Bucht von Kotor als Aushängeschild.

Beide Ziele funktionieren, weil sie ein bekanntes Versprechen zu niedrigeren Preisen einlösen: klares Meer, kurze Wege, mediterrane Küche. Wer Kroatien oder Italien im Sommer zu teuer findet, landet fast automatisch hier.

Griechenland, Malta und die zweite Reihe

Griechenland bleibt stark, verschiebt sich aber innerhalb des Landes: Statt Santorini und Mykonos gewinnen Inseln wie Paros, Naxos, Lefkada oder das griechische Festland an Zulauf. Malta punktet mit einer langen Saison und ganzjährig milden Temperaturen, was die Insel für Herbst- und Frühjahrsurlaub interessant macht.

Auch Portugal außerhalb der Algarve, Süditalien und die türkische Ägäis stehen für diesen Trend: bekannte Länder, aber weniger bekannte Regionen.

  • Griechenland: Kykladen abseits von Santorini, Ionische Inseln, Festland

  • Malta: lange Saison, gut für Nebensaison-Urlaub

  • Süditalien und türkische Ägäis: bekannte Länder, ruhigere Regionen

Der Gegentrend: kühlere Ziele im Hochsommer

Parallel zum Mittelmeer wächst das Interesse an kühleren Sommerzielen – Skandinavien, Island, Schottland, das Baltikum. „Coolcation“ ist mehr als ein Schlagwort: Wer im Juli und August Hitze meiden will, verschiebt den Strandurlaub in den Juni oder September und reist im Hochsommer nach Norden.

Was du daraus für 2026 mitnimmst

Wenn dein Ziel gerade wächst, buchst du früh besser – neue Hotels sind zwar dazugekommen, aber die Nachfrage zieht meist schneller an. Umgekehrt lohnt sich Flexibilität: Ein Ziel in der zweiten Reihe spart im gleichen Reisezeitraum oft spürbar Geld, ohne dass du beim Wetter Abstriche machst.

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Häufige Fragen

Welches Ziel wächst 2026 am stärksten?
Gemessen an Zuwachs statt an absoluter Größe stehen Albanien und Montenegro vorn. Absolut betrachtet bleiben Spanien, Italien und die Türkei die meistgebuchten Ziele deutscher Urlauber.
Sind wachsende Ziele automatisch teurer?
Nicht sofort. In der Wachstumsphase steigt meist erst das Angebot, dann der Preis. Genau deshalb sind diese Ziele aktuell noch günstig – wer wartet, zahlt in der Regel mehr.

Quellen